Kategorie: (V)Erbrochenes

Prioritäten setzen.

“Weshalb ich dich mag? Ich mag dich, weil du mich ernst nimmst. Weil du mich zum lachen bringst. Weil deine Locken so hin – und herspringen, wenn du den Kopf bewegst. Ich mag dich wegen deines schelmischen Blickes, wegen deiner Ohrläppchen, deiner neckischen Nasenspitze. Ich mag dich, weil du anfängst, zu strahlen, wenn du mir vom Tanzen erzählst. Weil deine grünen Augen im Sonnenlicht glitzern. Ich mag dich wegen deines Pos, obwohl du den nicht magst.

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Kurz und dumpf.

Es läuft zwar gerade alles anders als noch vor kurzem erwartet. Aber solange anders nicht unbedingt und ausschließlich schlechter meint, kann er das schon ertragen. Wer ständig nur dem Glück hinterherjagt, dem entgeht schnell die Zufriedenheit.”Und grad ist alles gut.” Oder zumindest okay. Die Miete ist bezahlt, es ist Ende des Monats, und er hat mehr zu essen im Haus als nur Tütensuppe. Das war mal anders.”Es ging schonmal schlechter.” sagt er und meint es auch so.

Saufen, fressen, ficken. Das was den Mensch zusammenhält. Darf’s noch ein bisschen mehr sein? Für ihn nicht. Ein stilles, schiefes Grinsen bringt ihn durch die Nacht.

Manchmal ist es wohl am wichtigsten, sich selbst ernst zu nehmen. Und er lernt das. Er lernt.

This truly is god’s country.

Los, lauf. Rennen, nicht stehen bleiben. Nicht umgucken. So schnell es geht, immer weiter, immer weiter. Bis das Herz bis zum Hals schlägt und du nichts mehr als dich atmen hörst. Immer weiter. Bis die Füße brennen vor Kälte und du die Finger nicht mehr spürst. Das ist einfach. Das übertüncht. Nicht nachdenken, nur vorwärts. Nicht im Kreis. Und manchmal ist die Flucht nach vorn das einzige, das Sinn ergibt.

 

Vielleicht geht so Ruhe.