Schlagworte: Bologna-Prozess

Bologna und Bomben.

Auf den Weg zur Uni der Tweet, dass in der Uni gerade “Amok-Alarm” ausgerufen wurde und wohl jemand droht, das Gebäude in die Luft zu sprengen. Mulmiges Gefühl im Bauch und Überforderung. Bilder im Kopf. Newton, Aurora, Winnenden. Zum ersten Mal seit langem dieses scheiß Gefühl: Furcht. Und das tiefe Empfinden, überall hinzuwollen, nur nicht dorthin. Aber die Meldungen waren diffus und dank grandiosem Bologna-System hatte ich zwei Möglichkeiten: Auf Nummer sicher gehen und nach Hause fahren. Dann wäre ich aus dem Seminar raus gewesen, weil ich mein Fehlzeitenkontingent schon ausgenutzt hatte. Oder hinfahren, mich umgucken, hoffen und mich auf gut Glück ins Seminar setzen. Dieses bestehen, wenn es gut geht. In die Luft fliegen, wenn das alles doch kein Fehlalarm war. Scheiß Optionen.

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